PREISTRÄGER
Orbart 2026
1. Preisträger
Titel des Bildes: Eis
von Simone Nuß
Fotografie auf Alu-Dibond, 120 x 90, Fotografie (am Main) bearbeitet und arrangiert zu einem grafischen Gesamtwerk. Die metallischen Eiszapfen entstanden 2024
Preisträger 2.Platz
Titel des Bildes: Wasseranteil
von Isolde Nagel
Aquarell, Farb- und Bleistift, 100x70, entstanden 2026. Das Lebenselixier Wasser steckt in allem, erhält aber keine adäquate Beachtung. Das Nichtvorhandensein dieser Ressource fordert endlich eine Wertschätzung des Wassers.
Die Laudationen auf die ersten drei Preisträger hielten folgende Jurymitglieder:
1. Preis: INK Sonntag-Ramirez Ponce
2. Preis: Dr. Ralph Philipp Ziegler
3. Preis: Reinhilde Freund
Preisträger 3.Platz
Titel des Bildes: Eine anbrausende Welle in ihrer Dynamik, Rhythmik und Variabilität der Form und Lichtreflexion je nach Standpunkt des Betrachters.
von Dr. Ulrike Gubik
Relief oder horizontal freistehende Plastik aus geformten Kunststoffplatten 68x100, entstanden 2023.
OrbArt2024
Preisträger 1.Platz
Aufbruch – Umbruch – Wandel von Volkmar Hundhausen
Werkbeschreibung: Für den Wettbewerb OrbArt ist das Thema „Aufbruch – Umbruch – Wandel“ vorgegeben. Das ist auch der Titel meines Bildes. Die drei Begriffe benennen Veränderungsprozesse, ohne die es weder uns Menschen noch unsere Menschengesellschaft noch unsere Menschengeschichte gibt, Prozesse, die mit immer schnellerem Tempo ablaufen und derzeit mit der sog. Klimakrise globale irreversible Ausmaße annehmen.
Während die inhaltliche Notwendigkeit der drei Begriffe auf der einen Seite wie selbstverständlich vorausgesetzt ist, da ist eine Lust auf Veränderungen wahrzunehmen, werden auf der anderen Seite in Teilen unserer Gesellschaft die Veränderungen als Zumutungen, auch als ärgerliche Bedrohung wahrgenommen. Die stabile Einrahmung des Bildes will diese Zumutungen und Bedrohungen eingrenzen bzw. abwehren, will notwendigen Wandel verhindern zugunsten einer behaupteten Normalität oder erhofften - allerdings utopischen - Bevorzugung des sog. Status Quo.
Erforderlich ist das Aufbrechen dieser utopischen Normalität, das Aufbrechen der Eingrenzung. Der Rahmen des Bildes ist darum zerstört und der Veränderungsprozess, der Umbruch wird sichtbar. Alles ist aus den Fugen, aus dem Gleichgewicht geraten. Die Zumutung soll aufgrund der Aufhängung für den Bildbetrachter wahrnehmbar, spürbar sein. Und der Wandel, das entstehende Neue benötigt – wie das Bild zeigt – vorsichtige, behutsame, nicht eingrenzende, mutige Förderung.
Preisträger 2.Platz
reset von Philomena Hummel
Die Arbeit zeigt auf einer leicht transparenten Plexiglasscheibe ein aufgerissenes Netz, das im Siebdruckverfahren bedruckt wurde. Das Netz symbolisiert die Fragilität von Aufbrüchen und die feinen Fäden, an denen das Leben oft hängt. Dahinter erscheinen verschwommene Fotografien, die ein Gefühl von ungewissen Neuanfängen und der Unsicherheit nach einer zerreißenden Erfahrung vermitteln.
Die Transparenz und Unschärfe betonen die Spannung zwischen dem Wunsch nach
Sicherheit und dem unausweichlichen Prozess des Loslassens, der mit jedem Neuanfang verbunden ist.
Preisträger 3.Platz
Kiste H…M…Z… von Thomas Gensler
Werkzeugkiste gefüllt mit Teilen und Zeitungsfotos, die auf Verhalten, Medien und Ressourcen hinweisen und dass die Zeit schon überschritten ist. Die Werkzeugkiste hat die Bedeutung, dass man noch etwas tun kann.
Preisträger Publikumspreis
Im Fluss des Lebens – ewiger Wandel von Elke Frischmuth
Das Bild zeigt einen wilden Fluss, dessen Lauf auf und ab geht. Der Fluss unterliegt einem ewigen Wandel. So wie das Leben. Es gibt ruhige Zeiten und dann wieder wilde, aufregende Jahre. Auch wenn wir unserem Leben Struktur geben, so gibt es immer wieder Momente, die wir nicht kontrollieren können.